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In dieser Rubrik beschränken wir uns auf die wichtigste einheimische Zecke, den Gemeinen Holzbock.

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Zecken im Mai/Juni

Die Vegetation hat sich in ganzer Pracht entfaltet, und zahlreiche Blüten begleiten den späten Frühling. Die Tierwelt produziert nun Nachwuchs, und aus der Sicht der Zecken steigt die Wirtsdichte damit deutlich an. Insofern erscheint es plausibel, dass Mai und Juni in Mitteleuropa häufig die Monate mit der höchsten Zeckenaktivität im Jahresverlauf sind.



Was bremst Zecken in ihrer Aktivität im Frühsommer?
Es sind jetzt in aller Regel nicht mehr die tiefen Temperaturen wie noch zeitweise im April, sondern vorwiegend Phasen der Trockenheit infolge ausbleibender Niederschläge, vor allem im Verbund mit hohen Tagestemperaturen. Aus Zeckensicht ist es optimal, wenn es 2–3 Mal pro Woche nicht zu wenig regnet und wenn die Temperaturen durchschnittlich sind oder vielleicht sogar etwas kühler als normal.
Ist es für eine Zeitlang trocken und warm, verlassen viele Zecken die Spitzen von Gräsern oder Stauden und ziehen sich in die Laubstreu oder in schattige Vegetationsbereiche in Bodennähe zurück. Vor allem in tiefer, vielschichtiger Laubstreu hält sich die Feuchte auch bei trockenem Wetter lange.
Alle Zecken, die jetzt aktiv sind, haben seit mindestens 10 Monaten keine Nahrung mehr zu sich genommen, manche Zecken sind sogar schon 20 Monate ohne Blutmahlzeit. Dies schaffen sie nur, indem sie äußerst sparsam mit ihren Energiereserven umgehen. Im Mai/Juni setzen sie jedoch alles daran, einen Wirt zu finden. In anderen Worten, die Aktivitätsbereitschaft der Zecken im Mai/Juni ist sehr hoch und wird lediglich durch ungünstige Bedingungen zeitweise gebremst.

Wo halten sich Zecken bevorzugt auf, um an einen Wirt zu kommen?
Bevorzugte Punkte, an denen sie vorbeiziehenden Tieren (und Menschen) auflauern und bei kurzer Berührung blitzschnell überwechseln, sind die Spitzen von Grashalmen, Kräutern, Stauden, insbesondere an Wegrändern. Auch auf Baumstümpfen, aus der Laubstreu ragenden Ästen und Zweigen und an ähnlich exponierten, bodennahen Stellen lassen sie sich für Stunden oder auch mehrere Tage nieder. Fehlt bodennahe Vegetation und fehlen Baumstümpfe, Zweige etc., lauern Zecken aber auch direkt auf der Laubstreu. Relativ sicher ist man lediglich auf breiten Wegen.

Was ist mit anderen Zeckenarten?
Die Aktivität der erwachsenen Schafzecken und Auwaldzecken geht im Mai erst einmal zu Ende, und sie begeben sich in eine Sommerpause. Von Juni bis September finden sich die Larven und Nymphen dieser beiden Arten unbemerkt vom Menschen meist auf Kleinsäugern. Hunde, Schafe und Pferde werden in den Sommermonaten vorwiegend vom Gemeinen Holzbock befallen.


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