Zeckengebiete

In dieser Rubrik beschränken wir uns auf die wichtigste einheimische Zecke, den Gemeinen Holzbock.

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Was sind Zecken?

Zecken sind Parasiten und ernähren sich vom Blut ihrer Wirte.

Weltweit gibt es ca. 900 Zeckenarten, von denen viele auf bestimmte Wirtstierarten spezialisiert sind, z.B. die einheimische Taubenzecke. Andere Zeckenarten sind weniger wählerisch und befallen ein breites Wirtstierspektrum, so z.B. der einheimische Gemeine Holzbock. Es werden stets Wirbeltiere parasitiert (Säuger, Vögel, Reptilien, in einem Fall sogar Amphibien), nie aber Insekten, Weichtiere (z.B. Schnecken) oder andere Wirbellose.



Für erhebliche Probleme sorgen Zecken, die den Menschen oder seine Nutztiere befallen und mit ihrem Stich Krankheitserreger übertragen.

Verwandtschaftliche Stellung

Zecken gehören innerhalb der Spinnentiere zur Gruppe der Milben. Streng genommen sind sie nichts anderes als große, auf eine parasitische Lebensweise und Blutnahrung spezialisierte Milben. Sie sind stets ungeflügelt und können auch nicht springen. Nymphen und erwachsene Zecken besitzen 8 Beine, wie Spinnentiere generell. Das Larvenstadium hat lediglich 6 Beine, wie es für Milbenlarven typisch ist.

Wo kommen Zecken vor?

Zecken kommen auf allen Kontinenten und in den verschiedensten Landschaftstypen vor, selbst in der Antarktis, wo eine Vogelzecke u.a. Pinguine…

Zecken kommen auf allen Kontinenten und in den verschiedensten Landschaftstypen vor, selbst in der Antarktis, wo eine Vogelzecke u.a. Pinguine parasitiert. Es gibt Zecken in den Wäldern der gemäßigten Breiten, auf Wiesen und Weiden, in tropischen Regenwäldern und in Steppen. Spezielle Eigenschaften und besondere Anpassungen befähigen sie zum Leben auch unter extremen Bedingungen. So findet man spezialisierte Arten in Trockenwüsten, an steilen Felshängen, in höheren Gebirgslagen und selbst auf entlegenen Felsinseln im Ozean.

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Wie entwickeln sich Zecken (am Beispiel der Schildzecken)?

Eine Zecke durchläuft vier Entwicklungsstadien: Ei-, Larven-, Nymphen- und Erwachsenenstadium. Aus dem Ei schlüpft die Larve. Sie muss zu ihrer…

Eine Zecke durchläuft vier Entwicklungsstadien: Ei-, Larven-, Nymphen- und Erwachsenenstadium. Aus dem Ei schlüpft die Larve. Sie muss zu ihrer Weiterentwicklung einen Wirt finden, nimmt eine Blutmahlzeit, fällt anschließend vom Wirt ab und sucht sich eine geschützte Stelle in der Vegetation, in der Streu oder im Boden, um sich zur Nymphe zu häuten. Hat die Nymphe einen neuen Wirt gefunden, saugt sie auf ihm Blut, verlässt ihn und häutet sich zu einer weiblichen oder männlichen erwachsenen Zecke. Während das erwachsene Männchen keine Blutmahlzeit benötigt, um Weibchen zu begatten, nimmt das erwachsene Weibchen eine besonders umfangreiche Blutmahlzeit zu sich und legt dann seine Eier ab.

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