Zeckengebiete

In dieser Rubrik beschränken wir uns auf die wichtigste einheimische Zecke, den Gemeinen Holzbock.

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Zeckensaison

Wann ist mit Zecken zu rechnen und wann sind sie besonders aktiv?

Antworten hier.

Was tun nach Aufenthalt in einem Zeckengebiet?

Das Wichtigste in Stichpunkten
Beim Verlassen des Zeckengebietes:
  • Kleidung und offene Hautpartien nach Zecken absuchen
  • gefundene Zecken absammeln und entsorgen
Zu Hause (noch am selben Tag):
  • den gesamten Körper gründlich nach Zecken absuchen
  • herumlaufende und festgesaugte Zecken entfernen und entsorgen
  • Kleidung sicher lagern


Direkt nach Aufenthalt in einem Zeckengebiet

Zecken, die auf uns landen, stechen in der Regel nicht sofort ein, sondern laufen zunächst auf der Kleidung und später auch auf der Haut umher, bis sie eine geeignete Stelle zum Einstechen gefunden haben. Es ist daher angeraten, direkt nach dem Aufenthalt im Grünen die Kleidung noch einmal gründlich abzusuchen und ggf. gefundene Zecken zu entsorgen. Das Tragen heller, einfarbiger Kleidung erleichtert das Auffinden von Zecken.

Zu Hause angekommen

Zu Hause angekommen, sollten Sie am besten auf hellem, möglichst nicht gemustertem Untergrund Ihre Kleidung ausziehen. Zur Kleidung gehören in…

Zu Hause angekommen, sollten Sie am besten auf hellem, möglichst nicht gemustertem Untergrund Ihre Kleidung ausziehen. Zur Kleidung gehören in diesem Zusammenhang übrigens auch ein mitgeführter Rucksack oder eine Tasche.
Dann ist zunächst der Körper nach Zecken abzusuchen. Noch frei herumlaufende oder bereits festgesaugte Zecken sind umgehend zu entfernen. Fast immer wird es sich um den Gemeinen Holzbock handeln. Nun ist entscheidend, dass das Entfernen von festgesaugten Zecken so bald wie möglich, auf jeden Fall noch am selben Tag geschieht. Damit senkt man im Fall des Gemeinen Holzbocks vor allem das drohende Risiko einer Infektion mit Borrelien, die am häufigsten in einheimischen Zecken auftretenden Krankheitserreger. Sie werden in den ersten 24 Stunden des Zeckenstichs mit deutlich geringerer Wahrscheinlichkeit übertragen; danach steigt das Risiko einer Infektion stark an.

Was tun bei Zeckenstich?

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Absuchen des Körpers nach Zecken

Ein Partner kann bei der Suche nach Zecken helfen, auch ist ein leicht vergrößernder Handspiegel von Nutzen. In jedem Fall sind gute…

Ein Partner kann bei der Suche nach Zecken helfen, auch ist ein leicht vergrößernder Handspiegel von Nutzen. In jedem Fall sind gute Lichtverhältnisse vorteilhaft. Zu achten ist nicht nur auf die gut erkennbaren Zeckenweibchen (Männchen stechen sehr selten), sondern vor allem auch auf die deutlich kleineren Nymphen. Letztere treten häufiger auf als Weibchen und können ebenso wie diese Krankheitserreger übertragen. Auch die winzigen und deshalb sehr schwer zu findenden Larven stechen den Menschen, sie sind aber glücklicherweise nur selten Träger von Krankheitserregern.
Beim Absuchen des Körpers ist ein systematisches Vorgehen ratsam. Beginnend mit dem Kopf sollten der Haaransatz und – soweit irgend möglich – die gesamte Kopfhaut auf festsitzende Zecken kontrolliert werden. Dann folgen Hals, Arme, Rumpf, die Schamregion und schließlich die Beine bis zu den Füßen.
Besonderes Augenmerk sollte auf solche Stellen gelegt werden, an denen die Zecken durch Hautfalten oder durch eng anliegende Kleidung geschützt waren, z.B. Achselhöhlen, Hüften (eng anliegende Hosen), Bauchnabel, gesamter Bereich zwischen den Beinen, Kniekehlen und Füße. Auch am Handgelenk, z.B. unter dem Uhrarmband, stechen Zecken mitunter ein. Bei Erwachsenen stechen Zecken überwiegend (aber nicht nur) in Bein- und Hüfthöhe ein, bei Kindern häufiger in Brusthöhe und am Kopf.

Was tun nach Zeckenstich?
Was tun mit entfernten Zecken?

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Zecken in der Kleidung

Nach Aufenthalt in einem Zeckengebiet ist es durchaus möglich, dass sich noch lebende Zecken auf oder in der Kleidung befinden. Sie stellen ein…

Nach Aufenthalt in einem Zeckengebiet ist es durchaus möglich, dass sich noch lebende Zecken auf oder in der Kleidung befinden. Sie stellen ein potenzielles Risiko dar – auch für Mitbewohner.
Zecken können in der Kleidung durchaus mehrere Tage am Leben bleiben, vor allem, wenn sie feucht ist. Man sollte die Kleidung daher nach Möglichkeit so lagern, dass Mitbewohner nicht damit in Kontakt kommen (diese rechnen ja in der Regel nicht mit Zecken). Bedenken Sie, dass Zecken durchaus ein paar Meter weit laufen können. Deshalb sollte die Kleidung nach Besuch eines Zeckengebietes keinesfalls im Schlafraum abgelegt werden. Es gibt tatsächlich Fälle, bei denen jemand, der seit Tagen nicht mehr in einem Zeckengebiet war, im Schlaf von einer Zecke befallen wurde!
Am besten wäscht man die Wäsche sofort bei mindestens 60°C. Dabei werden die Zecken sicher abgetötet. Bei 40°C oder weniger überleben Zecken dagegen die Waschmaschine häufig. Die Behandlung in einem Trockner ist eine sichere Methode, vorausgesetzt, die Wäsche wird auf mindestens 60°C erhitzt, was bei den gängigen Trocknertypen jedoch meist gegeben ist.
Muss die Wäsche bis zum nächsten Waschen erst eine Weile zwischengelagert werden, sollte man sie in einem dichten Plastiksack sicher verstauen, am besten warm auf der Heizung oder in der Sonne. Zecken beißen sich nicht durch Kunststofffolien hindurch, sie finden jedoch jede kleine Lücke, wenn der Plastiksack undicht ist. Alternativ kann die Wäsche auch in einem separaten Raum gelagert werden, wenn er nicht kühl und feucht ist.
Stehen all diese Möglichkeiten nicht zur Verfügung, dann empfiehlt es sich, die Wäsche zumindest in der Bade- oder Duschwanne abzulegen. Eventuell vorhandene Zecken, die von dort abwandern, können auf dem meist hellen Untergrund leichter entdeckt und dann entfernt werden.

Können Zecken in der Wohnung überleben?

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