Zeckengebiete

In dieser Rubrik beschränken wir uns auf die wichtigste einheimische Zecke, den Gemeinen Holzbock.

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Der Gemeine Holzbock (Ixodes ricinus) beim Hund

Gemeiner HolzbockIn Mitteleuropa ist von allen Zeckenarten der Gemeine Holzbock am häufigsten auf Hunden zu entdecken. Dabei fallen aufgrund ihrer Größe besonders die saugenden Weibchen auf. Saugen sie schon seit einigen Tagen, können sie die Größe einer Erbse oder sogar einer Kaffeebohne erreichen! Sie sind dann bereits nahezu gesättigt und würden wohl bald darauf – möglicherweise noch am selben Tag − von alleine abfallen. Die mit Abstand größte Gewichtszunahme der Zecke erfolgt in den letzten ca. 24 Stunden des Saugakts. In dessen Verlauf ändert sich die Färbung des Weibchens, dessen Hinterleib im hungrigen Zustand rot ist, über ein bräunliches Rosa hin zu einem Grauton. Die schwarz gefärbten Männchen des Gemeinen Holzbocks sind im Vergleich zu den Weibchen leicht zu übersehen, denn sie saugen nur sehr wenig Blut und bleiben entsprechend klein. Man findet sie häufig auf der Bauchseite eines saugenden Zeckenweibchens oder sich frei im Fell bewegend, nur in Ausnahmefällen eingestochen in der Haut. Auf dem Wirt umherlaufende Männchen sind auf der Suche nach einem Weibchen, um es zu begatten. Einmal gefunden bleiben sie dann für einige Tage bei diesem Weibchen. Insgesamt können sich die Männchen des Gemeinen Holzbocks wochenlang auf einem Hund aufhalten, während ein Weibchen nach etwa 8−10 Tagen – so lange dauert der Saugakt – den Wirt zur Eiablage verlässt. Deutlich seltener als erwachsene Zecken sind die dunkelgrauen Nymphen des Gemeinen Holzbocks auf dem Hund anzutreffen. Wegen ihrer geringen Größe (vollgesogen etwa stecknadelkopfgroß) sind sie leicht zu übersehen. Das kleinste parasitische Entwicklungsstadium, die hellbraun gefärbte Larve, werden die meisten Hundebesitzer kaum einmal zu Gesicht bekommen. Sie scheint ähnlich wie die Nymphe keine besondere Vorliebe für Hunde zu hegen. Außerdem saugt sie nur für 2−4 Tage und erreicht selbst im vollgesogenen Zustand bei Weitem nicht die Größe eines Stecknadelkopfes.


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