Zeckengebiete

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Babesiose des Hundes

Die oft auch als „Hundemalaria“ bezeichnete Babesiose des Hundes wird durch Babesia canis verursacht. Es handelt sich hierbei um einen einzelligen Organismus, der zur selben Gruppe gehört wie die Erreger der Malaria beim Menschen. Wie bei der Malaria werden die Roten Blutkörperchen des Wirtes befallen. Übertragen wird der Erreger durch den Stich der  erwachsenen Auwaldzecke. Ob auch die eng verwandte Schafzecke den Erreger überträgt, ist noch unklar. Eine potenzielle Gefährdung ist demnach hauptsächlich (oder ausschließlich) in solchen Regionen gegeben, in denen die Auwaldzecke vorkommt.

Zum Glück tragen nur relativ wenige Auwaldzecken den Erreger in sich. Die Hundebabesiose kann im günstigsten Fall mild verlaufen, sie kann aber auch einen sehr schweren Verlauf nehmen und für den Hund unbehandelt tödlich enden. Mögliche Krankheitszeichen sind ein gestörtes Allgemeinbefinden, Fieber, Fressunlust und Gewichtsabnahme. Dunkel gefärbter Harn ist ein Alarmzeichen, denn die Babesien befallen die roten Blutkörperchen, die dann massenhaft zerfallen und so die Nieren stark belasten. Die beschriebenen Krankheitszeichen treten meist 5-7 Tage nach dem Stich einer Auwaldzecke auf. Es sollte dann unverzüglich ein Tierarzt aufgesucht werden.


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