Zeckengebiete

In dieser Rubrik beschränken wir uns auf die wichtigste einheimische Zecke, den Gemeinen Holzbock.

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Wussten Sie eigentlich...

Zahlen und Fakten über Zecken

Wussten Sie eigentlich, dass die meisten Zeckenstiche in den Sommerferien vorkommen?


Es ist nicht ungewöhnlich, dass die Zeckenaktivität in den Monaten April und Mai und oft auch noch im Juni besonders hoch ist und dann zum Hochsommer etwas zurückgeht. Trotzdem ereignen sich die meisten Zeckenstiche im Hochsommer. Wie kommt das?
Zum einen sind die Zecken bei sommerlich hohen Temperaturen mobiler und „angriffslustiger“, zum anderen begeben sich in den Sommerferien besonders viele Menschen zur Bewegung und Erholung nach draußen und dabei oft in Zeckengebiete. Die Erkrankungszahlen an FSME spiegeln das alljährlich gut wider.
So sind gerade die Sommerferien eine besonders risikoreiche Phase, was Zeckenstiche angeht. Das sollte man keinesfalls unterschätzen, auch wenn die aktuelle Zeckenaktivität vielleicht gar nicht so außergewöhnlich hoch ist und das Risiko geringer scheint als im Frühjahr oder Frühsommer, aber es ist auf jeden Fall noch viel zu hoch, um Zeckenstich- und Infektionsprophylaxe außer Acht zu lassen.

Wussten Sie eigentlich, dass der Gemeine Holzbock, die mit Abstand häufigste Zecke in Mitteleuropa, nur ca. 1% seines Lebens auf Wirten Station macht und ihr Blut saugt, aber ca. 99% frei lebend verbringt?

Bei einer Gesamtlebensspanne von etwa 3−5 Jahren heißt das, dass zwischen den Blutmahlzeiten 1−2 Jahre ohne jede Nahrungsaufnahme verbracht…

Bei einer Gesamtlebensspanne von etwa 3−5 Jahren heißt das, dass zwischen den Blutmahlzeiten 1−2 Jahre ohne jede Nahrungsaufnahme verbracht werden. Dazu ist es notwendig, dass Zecken in dieser Zeit äußerst sparsam mit der vorhandenen Energie umgehen.

Die 3 Blutmahlzeiten (als Larve, als Nymphe und als erwachsene Zecke) nehmen zusammen etwa 2 Wochen in Anspruch, jede dauert also mehrere Tage. Der Stich einer weiblichen Stechmücke kommt hingegen nur auf wenige Minuten. Damit haben von Zecken übertragene Bakterien und Viren während des Stiches viel mehr Zeit, vom Wirt in die saugende Zecke oder aus der saugenden Zecke in den Wirt zu gelangen. Dies ist ein wesentlicher Grund, warum Zecken als Überträger für Krankheitserreger eine so wichtige Rolle spielen.

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Wussten Sie eigentlich, dass das Männchen des Gemeinen Holzbocks im Unterschied zu den Weibchen keine ausgedehnte Blutmahlzeit einnimmt?

Die Männchen versuchen zwar – wie die Weibchen auch –, einen Wirt zu befallen, und halten sich für längere Zeit (manchmal über…

Die Männchen versuchen zwar – wie die Weibchen auch –, einen Wirt zu befallen, und halten sich für längere Zeit (manchmal über Wochen) auf ihm auf. Sie nehmen in dieser Zeit aber nur kleine Blutmahlzeiten zu sich. Allerdings können sie mit ihrem Stich trotzdem den Erreger der FSME (Frühsommer-Meningoenzephalitis, Hirnhautentzündung) auf den Wirt übertragen, ein unter Umständen riskanter Stich, der in aller Regel unerkannt bleibt.

Das Hauptziel der Männchen des Gemeinen Holzbocks auf dem Wirt ist es, Zeckenweibchen zu finden und zu begatten. Dies können sie zwar auch in der Laubstreu und der bodennahen Vegetation tun, bevor sie einen Wirt befallen, aber die Chance, Weibchen zu finden, sind auf einem Wirt deutlich größer.

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