Zeckengebiete

In dieser Rubrik beschränken wir uns auf die wichtigste einheimische Zecke, den Gemeinen Holzbock.

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Was tun bei Zeckenstich

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Sind Zeckenstiche gefährlich?

Zeckenstiche an sich sind nicht zwangsläufig gefährlich. Wichtig ist vor allem, dass man die Wunde nach dem Entfernen der Zecke umgehend desinfiziert, um zunächst einmal Wundinfektionen zu vermeiden.
Darüber hinaus geht aber ein Infektionsrisiko von bestimmten Keimen (Mikroorganismen) aus, die manche Zecken beherbergen und während des Saugaktes übertragen können. Die beiden wichtigsten Krankheitserreger, die von Zecken in Mitteleuropa übertragen werden, sind das FSME (Frühsommer-Meningoenzephalitis)-Virus und Lyme-Borrelien (sprich: Leim; wissenschaftlicher Sammelname: Borrelia burgdorferi sensu lato).

Der gemeine Holzbock, Überträger des FSME-Virus und von Lyme-Borrelien

Das FSME-Virus kann Gehirnhautentzündung verursachen. Borrelien hingegen, eine Gruppe schraubenzieherartig gewundener Bakterien, können beim…

Das FSME-Virus kann Gehirnhautentzündung verursachen. Borrelien hingegen, eine Gruppe schraubenzieherartig gewundener Bakterien, können beim Menschen sehr unterschiedliche Symptome hervorrufen, die alle unter der Bezeichnung Lyme-Borreliose zusammengefasst werden. Der mit Abstand wichtigste Überträger für beide Erreger ist der Gemeine Holzbock (zoologischer Name: Ixodes ricinus), ein Vertreter der Familie der Schildzecken.

Während sich das Hauptrisiko einer Infektion mit dem FSME-Virus in Deutschland auf bestimmte Bundesländer beschränkt (s. FSME-Risikogebiete in Deutschland; laut aktueller Karte und Definition des Robert Koch-Instituts, RKI), ist überall in Deutschland nach einem Stich des Gemeinen Holzbocks mit Borrelien zu rechnen. Einzelne FSME-Erkrankungen treten allerdings auch außerhalb der ausgewiesenen FSME-Risikogebiete auf, und auch außerhalb dieser FSME-Risikogebiete wurden infizierte Zecken gefunden (wenn Sie zu Ihrem Landkreis diesbezüglich mehr erfahren möchten, klicken Sie auf unsere Prognosekarte).
Im Falle eines Stichs lässt sich die Wahrscheinlichkeit einer Infektion mit Borrelien verringern, wenn die saugende Zecke schon kurz nach Beginn des Saugakts entfernt wird – auf jeden Fall aber in den ersten 24 Stunden, weil das Infektionsrisiko danach steil ansteigt! Das FSME-Virus wird hingegen von Beginn des Saugakts an übertragen. Zur Vermeidung einer FSME kommen daher nur eine vorbeugende Impfung (sichere Methode) sowie die strikte Vermeidung von Zeckenstichen in Gebieten mit FSME-Virus infrage (unsichere Methode).

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Taubenzecke (Familie Lederzecken)

Außer dem Gemeinen Holzbock kommt die Taubenzecke als Auslöser von gesundheitlichen Problemen in Betracht, die in Deutschland einzige Lederzecke…

Außer dem Gemeinen Holzbock kommt die Taubenzecke als Auslöser von gesundheitlichen Problemen in Betracht, die in Deutschland einzige Lederzecke von Bedeutung. Sie findet sich in der Nähe von Taubennistplätzen und sticht Menschen vor allem dann, wenn den Zecken Tauben nicht (mehr) ausreichend zur Verfügung stehen.
Abgesehen von Wundinfektionen ist eine Übertragung von Krankheitserregern auf den Menschen zwar nicht nachgewiesen, jedoch können die nachtaktiven Taubenzecken nach mehrfachem Stich beim Menschen eine Allergie auslösen. Ähnlich wie bei einer Wespenstichallergie treten dann bereits Minuten nach dem Stich Allergiesymptome wie Hautauschlag, Schwindel und Atemnot auf, in seltenen Fällen ein anaphylaktischer Schock, der unbedingt umgehend ärztlicher Hilfe bedarf. Bei Verdacht auf eine Taubenzeckenallergie sollte ein Allergologe aufgesucht werden, um den Sachverhalt zu prüfen und bei Allergie zu beraten.

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